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Längst ist es kein Geheimnis mehr, dass der Arbeitsgesellschaft die Arbeit ausgeht. Angesichts zunehmend unsicherer Arbeitsverhältnisse wird der Mensch zum „unternehmerischen Selbst“, das sich unter permanenter Optimierung selbst verwaltet.

Damit wächst auch das Feld der „selbständigen Tätigkeiten“, zu denen eine wachsende Zahl von Menschen Zuflucht nehmen muss, um sich mit Ideenreichtum, Geduld und viel Mühe durchzuschlagen.

NICHTS IST BESSER ALS GAR NICHTS zeichnet eine Bestandsaufnahme der Arbeitsgesellschaft im Wandel, die Viele an den Rand, ins Abseits drängt. Bei seinem Selbstversuch begegnet der Filmemacher Menschen, die  selten in den öffentlichen Medien gehört werden und zwangsläufig eine andere Sicht auf die Dinge haben.

So führt und NICHTS IST BESSER ALS GAR NICHTS einerseits die soziale Realität der an den  Rändern dieser Gesellschaft  und agiert andererseits in spielerischer Zuspitzung stellvertretend für eine Mittelschicht, die den drohenden Absturz stets vor Augen hat.