pressestimmen

eine humorvoll-pointierten Erkundung des „vierten Arbeitsmarktes“.film-dienst 22/2010

“nichts ist besser als gar nichts” ein klug-unterhaltsamer Dokumentarfilm von Jan Peters, …diskutiert die Verhältnisse pragmatisch, ironisch mit Witz.” in-münchen

Jan Peters “schafft es, dass wir seine Sozialkritik lächelnd annehmen und mit viel Empathie für all seine Figuren aus dem Film gehen.” Zeit-online

“Aus der absurden und kinotauglichen Idee entwickeln sich unzählige Gespräche und wirklich aufschlussreiche Einblicke in den „4. Arbeitsmarkt“ und ihre findigen Protagonisten. Und das Schönste: Der Film ist keine Minute Betroffenheits-Kino, sondern macht Spaß! Petra Wille – zitty Berlin

“Der Dokumentarist Jan Peters macht sich zum Protagonisten eines sanft subversiven filmisch begleiteten Versuchs eine Ich-AG zu schaffen. Im wirklichen Leben wäre er gescheitert. Im Film gelingt es ihm eine Reihe wirklicher Ein-Euro-Arbeiter und Hartz-IV-Geschädigter aufzuspüren und das Versagen der Politik mit Ironie auf den Punkt zu bringen. Süddeutsche Zeitung

“Selbstversuche mögen zwar seit den Filmen von Michael Moore und auch Morgan Spurlock (“Super Size Me) zu einer beliebten dokumentarischen Form geworden sein, aber wenn sie so lakonisch und selbstironisch, so kurzweilig und vergnüglich daherkommen wie Peters’ Arbeit, sieht man sie sich gerne an.” Hamburger Abendblatt

“Realistisch und doch ironisch zeichnet er ein Bild unserer Gesellschaft. Einer Gesellschaft, in der immer mehr Menschen versuchen müssen, sich mit eigenen Ideen über Wasser zu halten.” Focus-online

“Die Reiseleitung durch seine satirische Forschungsreise zum Thema Selbstständigkeit übernimmt Regisseur Peters mit betont naivem Erzählton selbst. Liebevoll.” Der Tagesspiegel

“Wäre die Freundin von Jan Peters nicht mit seiner Geldbörse im Gepäck an den Amazonas geflogen, dann hätte er sich nicht so eingehend mit den Möglichkeiten des Überlebens ohne Geld befassen können. So einen Quatsch glaubt natürlich niemand, und doch wäre Deutschland um eine grandiose Dokumentation ärmer ohne diese Behauptung, mit der Jan Peters Films beginnt.” Christiane Müller-Lobeck, Szene-Hamburg

“Spannend: Filmemacher Jan Peters steht nur mit einer S-Bahn Gruppenkarte am Frankfurter Flughafen. Diese ist nun seine einzige Einnahmequelle. Skurrile Begegnungen sind das Ergebnis seines “Begleit-Service”. Eine spannende Entdeckungsreise in die Welt alternativer Lebensmodelle. BZ-Berlin

“nichts ist besser als gar nichts” ist zu beschreiben als liebevolle Dokumentation über das Arbeiten und Geldverdienen, das auch im Niedriglohnsektor durchaus würdevoll sein kann. Jan Peters zeigt in seinem Selbstversuch auf, wie schwer es ist, die richtige Geschäftsstrategie zu finden – ganz authentisch, ohne Eitelkeit oder Scheu, mit einem gepflegten Maß an Selbstironie. Ganz nach dem Motto: “nichts ist besser als gar nichts”.” stadtmagazin.com

“Die Freundin mit Portemonnaie und Geldkarte über alle Berge, beschließt der Dokumentarfilmer Jan Peters die folgenden Wochen ohne die Unterstützung von Freunden oder Überziehungskredit zu überstehen. Dabei entsteht keine anrührende Sozialreportage, sondern ein schlauer Filmessay über den unterschiedlichen Wert der Arbeit und ihre soziale Anerkennung. tip-berlin

“Erkundungen im “Lower Prekariat” können durchaus unterhaltsam sein. Jan Peters’ Selbstversuch verharrt nicht beim blossen reportieren. Auch Hintergründiges wird geboten. Ein gelungener Reportageessay; ein neues Subgenre – vielleicht.” (Wilhelm Reschl) dokumentarfilm.info

“Es ist ein alter Traum der Menschheit: Maschinen nehmen uns unangenehme Arbeiten ab. Und wir werden frei für selbstbestimmtes Tun. Sei es, dass wir Bienen züchten. Sei es, dass wir Bilder malen. Oder Theorien entwerfen über eine neue Bewertung gesellschaftlich sinnvoller, aber bislang nicht gewürdigter Tätigkeiten. Die Sache mit den Maschinen ist wahr geworden, aber die andere Hälfte des Traums bleibt schöne Utopie. Warum das so ist, beleuchtet Dokumentarfilmer Jan Peters in einem Selbstversuch – spannend erzählt, kreativ bebildert und in eine Tonlage gefasst, die Mut macht.kinozeit.de

“Man könnte Jan Peters Langfilmdebüt „Nichts ist besser als gar nichts“ als subtilen Beitrag zur Hartz IV Debatte bezeichnen, der Fragen nach dem Wert und dem Sinn von Arbeit stellt und diese mit witzigen, aber auch nachdenklich machenden Aktionen bebildert. Ein waschechter Dokumentarfilm ist es nicht, eher ein teils inszenierter, sehr sehenswerter Versuch, sich einem vielschichtigen Thema zu nähern.programmkino.de

“nichts ist besser als gar nichts” sucht und findet die Realität an den Rändern dieser Gesellschaft und trifft auf unterschiedlichste Menschen mit ihren individuellen Lösungsansätzen für dieses größer werdende Problem.” mdr, Kino Royal